MARKEN.BUCHSTABEN

Redaktion für Marken

Es quietscht nicht, wenn man die Attacke, die man gerade reitet, kurz einbremst. Nein, wenn, dann schottert es – ein wenig.

Das ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Schweißtreibend und an die Grenze gehend. Um am Ende das Gipfelkreuz zu umarmen. Manche küssen es. Man fühlt wie Christoph Columbus beim ersten Schritt auf amerikanischen Grund und Boden es getan haben muss. Gefunden. Erobert. Meins. Ein unglaubliches Gefühl. Wenn auch nicht der Erste. Dafür das erste Mal.

Sofort weicht die Müdigkeit der Adrenalin-geladenen Begeisterung. Bereits gepowert mit dem Wissen, dass morgen, ja gleich morgen, der nächste Gipfel für unseren persönlichen Trophäenschrank fällig ist. Der Mensch ist Jäger und Sammler. Hier bekomme ich beides. Eine "Google-Map of Victory" wäre eine digitale, platzsparende Alternative.

Manche pedalieren kurz vorbei, direkt über den 280 km langen Tauernradweg angereist, um den einen oder anderen Gipfel auf ihrer Tour mitzunehmen. Man sammelt eben.

Weiter geht es. Denn auf den 400 Kilometer ausgewiesenen Mountainbike-Wegen in Saalbach Hinterglemm lassen sich viele persönliche Eroberungen machen. Immer und immer wieder. "Leider geil", formuliert man es heute. Rein in die Pedale. Rauf auf die Berge. Hinein in die persönlichen Geschichtsbücher. Denn an jedem Tag schreibt der Biker seine eigene Geschichte. So what. Attack the Mountains.

 

Projekt: KOMMA Magazin, eva Hotels Saalbach

 #mtb  # uphill  #evahotels  #lifesporthotel  #bild ©saalbach.com


 

 

BEISPIEL KOMMA MAGAZIN. TEXT-AUSZÜGE.

BRAND A-FAKTOR

Die Sympathie als Entscheidungstreiber.

Sympathie wird als spontane, gefühlsmässige Zuneigung verstanden. Die individuelle Wahrnehmung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Was gefällt mir, was nicht. Daher sind alle markenrelevanten Umsetzunge wie Design oder Wording von immenser Bedeutung für die Marke.

Für Marken ist die Sympathie einer der wesentlichen Faktoren für eine Kaufentsntscheidung. Marken die auf Menschen sympathisch wirken, haben es auf die emotionale Ebene geschafft. Erst wenn ich die “Sympathiefrage” als Fan eindeutig beantworten kann, bin ich in den meisten Fällen bereit, Vertrauen in die Marke aufzubauen.

In der Hirnforschung wurde bereits nachgewiesen, das Sympathie das Gehirn in das limbische System führt. Dieses System ist für die Emotionen verantwortlich. Der rationelle Bereich wird dabei weniger aktiviert. Damit verhelfen Marken ihren Fans zur Entlastung ihres Gehirns.

 

Die Sympathie ist zudem eine gute Voraussetzung für den Vertrauensgewinn.



Oder Tante Emma is back.

Klein. Fein. Sympathisch. Meist sehr persönlich. Detailverliebt. Leidenschaftlich.

 

Das sind sie, die lokalen Helden in den regionalen und nationalen Märkten. Sie haben sich spezialisiert. Mit Themen die sie interessieren, an die sie glauben und die sie den besten Freunden empfehlen würden.

 

"Wir sehen in diesem "Geschäftsmodell" viel Zukunft. Die grossen Netzwerke verlieren zusehends an Vertrauen. Und damit  auch an Glaubwürdigkeit.

  

Zuviel Politik, zu wenig Herzblut. Zuviel Profitgier, Zuwenig Verantwortung. Da fehlt die Überzeugung. Und auch der Wille, dieses enorme persönliche Engagement zu investieren. Die Werte verschieben sich. Denn "reich sein" löst sich zusehends mehr vom monetären Kontostand.

 Reich an Situationen, Lebensgefühlen, Sympathie, Sinn gepaart mit sichtbarer individueller Leistung sind die Zutaten für ein erfolgreiches Zukunftsmodell. Local Heros stehen für menschliche Nähe. Eine unserer grossen Sehnsüchte.

 

Wir finden: gut so.